Apr 292011
 

Tom Hodgkinson weiß, warum selbstvergessene Angler die größten Karpfen fangen. Er weiß, wie sich die Bürotoilette umfunktionieren lässt, um einen kurzen Mittagsschlaf zu ermöglichen. Und er weiß, dass Rene Descartes sein „cogito ergo sum“ nicht am Schreibtisch, sondern im Bett erdacht hat. Hodgkinson ist nämlich Chefredakteur der Zeitschrift The Idler und damit Experte für alles, was mit dem Schlaraffenleben zu tun hat.

Anleitung zum Müßiggang ist gleichzeitig eine liebevoll recherchierte Kulturgeschichte und eine praktische Anleitung zum Müßiggang. Und natürlich ist ein Buch, das zur Faulheit aufruft, unweigerlich politisch: Eine Gesellschaftskritik, die, obgleich amüsant und ironisch überspitzt, durchaus ernstgenommen werden will.

Hodgkinson tritt für mehr Produktivität durch entspanntere Arbeit ein und plädiert für einen gelassenen Umgang mit der Arbeitslosigkeit. Er hat ein Herz für Streiks, für Träumer, Absinth und Walter Benjamin. Von Konsumkapitalismus, Weckern und protestantischer Pflichtethik á la Thomas Edison hingegen hält er nichts. Hodgkinsons Buch ist eine Fundgrube für kuriose Zitate und Anekdoten aus der Geistesgeschichte. Er führt Lessing und Dr. Johnson ebenso ins Feld wie vergessene viktorianische Humoristen und obskure Punkmusiker, und das alles, ohne je die chronologische Struktur des Buchs aus den Augen zu verlieren. Die folgt nämlich den Stunden des Tages, die, eine jede für sich, besondere Herausforderungen an den Faulenzer stellen: Das morgendliche Aufstehen (oder Nicht-Aufstehen), die Frühstückspause, das lange Mittagessen, das Pfeiferauchen, das Trinken – sogar Mond und Sternen ist ein eigenes Kapitel gewidmet, bis dann im Morgengrauen der letzten Kapitel wieder die Vögel zwitschern … (Rogner & Bernhard)

Tom Hodgkinson: Anleitung zum Müßiggang


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Apr 292011
 

Kindererziehung gilt als mühselig, kompliziert und teuer. Straffe Stundenpläne, Leistungstests, teure Freizeitaktivitäten und jede Menge Kommerz bringen schon früh eine ungesunde Dosis Stress und Arbeitsethos in das Leben unserer Kinder. Zugleich haben die angestrengten Eltern paradoxerweise das Gefühl, dass sie noch mehr leisten müssten, um die Last der Elternschaft schultern und ihren Kindern etwas bieten zu können.

Aber wo sind Kreativität, Spiel und Selbstvertrauen geblieben? In seinem Erziehungsratgeber der anderen Art zeigt Tom Hodgkinson neue Wege zu einer lustvollen Erziehung auf. Unabhängige Kinder und glückliche Eltern, darauf kommt es ihm an. Er fordert uns auf, den Kindern Verantwortung zu übertragen und den Dingen Ihren Lauf zu lassen, anstatt Freizeitspaß teuer einzukaufen.

Hodgkinson ignoriert alle modernen Erziehungsratgeber, er lernt stattdessen aus eigenen Fehlern und befragt die großen Denker aus geistvolleren Zeiten, unter ihnen Rousseau, Locke und Lawrence. Und so ist Leitfaden für faule Eltern keine Bedienungsanleitung, sondern eine inspirierende Sammlung von Reflexionen über die Frage, wie wir gemeinsam mit unseren Kindern das Leben genießen können. (Rogner & Bernhard)

Tom Hodgkinson: Leitfaden für faule Eltern


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Apr 252011
 

Santiago, ein andalusischer Hirte, hat einen wiederkehrenden Traum: Am Fuß der Pyramiden liege ein Schatz für ihn bereit. Soll er das Vertraute für möglichen Reichtum aufgeben? War er nicht zufrieden mit seiner Existenz?

Santiago ist mutig genug, seinem Traum zu folgen. Er begibt sich auf eine Reise, die ihn nicht nur von den Souks in Tanger über Palmen und Oasen bis nach Ägypten führt, er findet in der Stille der Wüste auch zu sich selbst und erkennt, was das Leben für Schätze bereithält, die nicht mit Gold aufzuwiegen sind.

Verschleierte Frauen und sich bekriegende Berber säumen seinen Weg, vor allem aber Menschen, die ihn ermuntern, die Geheimnisse der Welt zu erkunden: eine Zigeunerin, ein alter Mann, und nicht zuletzt der weise Alchimist. Und er erfährt die Liebe in ihrer schönsten Form. Fatima und der Alchimist helfen ihm, zu tiefem innerem Glück und völligem Einklang mit der Welt und den Menschen vorzudringen.

Ein Buch voll orientalischer Weisheit, eine Geschichte von wunderbarer Schlichtheit und kristalliner Klarheit, ein warmes, lebensfrohes Buch, das Mut macht, den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen. (Diogenes)

Ein magisches Buch – ein magischer Erfolg

Paulo Coelho: Der Alchimist


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Apr 242011
 

Ein Handbuch und spiritueller Wegweiser mit Coelhos eigenen Reflexionen und denjenigen seiner persönlichen Wegbegleiter, die – von Sun Tsu und Lao Tse über das ›I Ging‹, Gandhis Schriften und HerrigelsZen in der Kunst des Bogenschießens‹ bis zu chassidischen Meditationen, islamischen Weisheitsbüchern und christlichen Pilgerlegenden – uns Mut und Lust machen, jenseits der Alltagsverstrickungen unser Schicksal anzupacken, den eigenen Lebenstraum zu finden und beharrlich dafür zu kämpfen.

Auf den Spuren eines Kindertraums kehrt ein junger Mann in sein Heimatdorf am Meer zurück. Doch statt des erhofften Schatzes findet er am Strand eine schöne fremdartige Frau, die ihm ein blaues Heft reicht mit dem Titel ›Handbuch des Kriegers des Lichts‹. »Schreib!«, fordert sie ihn auf. Was die Frau ihm in den nächsten Stunden und Tagen am Meer diktiert, ist ein Schatz ganz anderer Art als der erwartete: In Parabeln und Maximen aus drei Jahrtausenden zeigt sie ihm Wege zum weisen Umgang mit sich selbst, mit Konflikten und schwierigen Lebenssituationen.

›Ein Krieger des Lichts glaubt. Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt. Und dann hört er Kommentare wie diesen: »Wie naiv er doch ist!«   Aber der Krieger weiß, dass es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das.‹ (Diogenes)

Paulo Coelho: Handbuch des Kriegers des Lichts


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Apr 242011
 

Der junge Amerikaner Jack hat einen Traum. Einen Traum von Afrika. Dort, das weiß er genau, wird er sein Glück finden. Also macht er sich auf eine abenteuerliche Reise.

Er begegnet der alten weisen Frau Ma Ma Gombe, die den sagenumwobenen »Geburtsort von allem« finden möchte, von dem ihr einst ihr Großvater erzählt hat. Ma Ma Gombe wird Jacks Führerin, sie vermittelt ihm viele Lebenslehren, die seine Sicht der Welt für immer verändern. So begreift er, dass jeder seine eigenen fünf großen Ziele erkennen und verwirklichen muss, wenn er ein erfülltes und glückliches Leben führen will.

Am Ende ihres langen Wegs weiß Jack, dass er die Verwirklichung seiner Lebensträume nie mehr aus den Augen verlieren wird. (dtv)

John Strelecky: Safari des Lebens


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