Sep 282012
 

Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als „gewalttätig“, dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzung und Leid – bei uns selbst oder bei anderen.

Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und unserer Art zuzuhören. Aus gewohnheitsmäßigen, automatischen Reaktionen werden bewußte Antworten. Wir werden angeregt, uns ehrlich und klar auszudrücken und gleichzeitig anderen Menschen unsere respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn wir die Gewaltfreie Kommunikation in unseren Interaktionen anwenden, ob mit uns selbst, mit einem anderen Menschen oder in einer Gruppe, kommen wir an eine Tür, die auf allen Ebenen der Kommunikation, in allen Altersklassen und in den unterschiedlichsten Situationen im Beruf, im Privatleben und auf dem politischen Parkett erfolgreich geöffnet werden kann.

Die Gewaltfreie Kommunikation ist die verlorene Sprache der Menschheit, die Sprache eines Volkes, das rücksichtsvoll miteinander umgeht und die Sehnsucht hat, in Balance mit sich selbst und anderen zu leben.

Mit Geschichten, Erlebnissen und beispielhaften Gesprächen macht Marshall B. Rosenberg in seinem Buch alltägliche Lösungen für komplexe Kommunikationsprobleme anschaulich. (Jungfermann)

Marshall B. Rosenberg:

Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens


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Sep 202012
 

Das Gefühl, im falschen Film zu sein, kennt jeder. Manipuliert, getrickst, gefälscht wird, wo wir hinsehen: Die geschönten Bilanzen der Finanzwirtschaft; Dekolletés und Botoxwangen der Schönheitsindustrie; vermeintlich absolute Erkenntnisse der Wissenschaft, die doch bald schon widerlegt werden. Nichts davon ist wirklich, nichts davon ist wahr, allmählich führen wir alle eine Existenz wie in einer gewaltigen »Truman-Show«. Der große Bluff lenkt uns ab, will uns manipulieren, die Bluffer kochen ihre Süppchen auf unserer Verwirrung.

Manfred Lütz, als Psychiater täglich auf der Suche nach der Grenze zwischen Wahn und Wahrheit, spießt in seinem neuen Buch das allgemeine Unbehagen an der medial inszenierten Pseudowirklichkeit und an der Industrie des schönen Scheins auf. Bluff! ist die engagierte Aufforderung, selbst zu denken, selbst zu fühlen und den eigenen, existenziellen Erfahrungen zu vertrauen. Eine Anleitung, die den Leser zu dem führt, was er täglich zu verlieren droht: Das Gefühl für das eigene, das eigentliche Leben. (Droemer)

Manfred LützBluff! – Die Fälschung der Welt


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Sep 192012
 

Sie wurde viele Male ausgezeichnet, und ihre Meinung ist überall gefragt. Immer wieder hat man Rosi Gollmann gebeten, ihre Geschichte aufzuschreiben. Jetzt endlich erzählt sie ihr abenteuerliches, unkonventionelles Leben – ein Leben, in dem es niemals Halbheiten gab, sondern nur volles Engagement.

Alles beginnt im Jahr 1959 mit einem Zeitungsartikel im »stern« über die Not in einem Waisenhaus im indischen Andheri. Rosi Gollmann, damals junge Lehrerin, begnügt sich nicht mit einer Päckchenaktion: Sie reist selbst mit dem Schiff nach Indien. Und was sie dort erlebt, verändert ihr ganzes Leben.

Entsetzt über die Ungerechtigkeit träumt sie von der »einen Welt für alle«. In ihrem kleinen Zimmer in der Mietwohnung ihrer Eltern gründet sie mit Gleichgesinnten die Andheri-Hilfe und entwickelt erste Ansätze einer »Hilfe zur Selbsthilfe« für Arme. Rasch folgt ein Projekt dem anderen: Ob es um die Bekämpfung von Kinderarbeit und Mädchentötung geht oder um die Stärkung von Frauen und Familien durch Mikrokredite – Rosi Gollmann sorgt dafür, dass unzählige Kinder eine glückliche Zukunft haben und Menschen ein Leben in Würde führen können.

Durch mehr als eine Million Augenoperationen erleben Blinde in Bangladesch das Glück zu sehen. Rosi Gollmanns persönliche Geschichte weckt die Hoffnung, dass eine bessere Welt tatsächlich möglich ist. Sie lebt uns vor, wie es gelingen kann: mit Mut, Beharrlichkeit, dem unbeirrbaren Glauben an die gute Sache und – ja, und einfach Liebe. (Kailash)

Rosi Gollmann / Beate Rygiert: Einfach Mensch – Das Unmögliche wagen für unsere Welt


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Sep 152012
 

Der jährliche Hungertod von mehreren zehn Millionen Menschen ist der Skandal unseres Jahrhunderts. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. Und das auf einem Planeten, der grenzenlosen Überfluss produziert. Dieser Massenvernichtung von menschlichem Leben begegnet die öffentliche Meinung mit eisiger Gleichgültigkeit – solange die alltäglichen Katastrophen nicht allzu aufdringlich »sichtbar« werden, wie etwa die Hungersnot, die seit Sommer 2011 in fünf Ländern am Horn von Afrika eine tödliche Bedrohung darstellt.

Jean Ziegler verbindet seine Erfahrungen aus acht Jahren als UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung mit seinem unermüdlichen Kampf für eine friedliche, gerechte Welt. Er erinnert an die dramatische ungleiche Verteilung von Reichtum, an die strukturelle Gewalt unserer Weltordnung, an Milliardenzocker, die Nahrungsmittel monströs verteuern, und er zeichnet das brutale Bild des Hungers. (C. Bertelsmann)

Jean Ziegler: Wir lassen sie verhungern

Die Massenvernichtung in der Dritten Welt


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Sep 032012
 


Throughout human evolution, multiple versions of humans co-existed. Could we be mid-upgrade now? At TEDxSummit, Juan Enriquez sweeps across time and space to bring us to the present moment – and shows how technology is revealing evidence that suggests rapid evolution may be under way. (TED Talks)


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