Dez 222012
 

Armin Grunwald: Ende einer Illusion - Warum ökologisch korrekter Konsum die Umwelt nicht retten kannNachhaltigkeit ist auf der politischen Bühne als Thema in den Hintergrund gerückt. Die Politik schiebt die Sorge um Ökologie und Umwelt ins Private ab. Die Konsumenten sollen die Umwelt retten, indem sie mit ihrer Nachfragemacht die Wirtschaft dazu bringen, nachhaltige Produkte anzubieten.

Doch was, wenn Mülltrennung und der Einkauf im Biomarkt der Umwelt kaum nützt? Brauchen wir dann wieder mehr Staat?

»Nein«, meint Armin Grunwald, »wir benötigen mehr zivilgesellschaftliches Engagement!« Die Bürgerinnen und Bürger sind die wahren »Agenten des Wandels«, indem sie sich politisch und gesellschaftlich für eine nachhaltige Gesellschaft einsetzen – Mülltrennen und Stromsparen ist freilich trotzdem erlaubt! (Oekom)

 Armin Grunwald: Ende einer Illusion

Warum ökologisch korrekter Konsum die Umwelt nicht retten kann

 – Leseprobe

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Dez 202012
 

Hundeleben

„Ich kannte einen Hund, der war so groß wie ein Mann, so arglos wie ein Kind und so weise wie ein Greis.

Er schien so viel Zeit zu haben, wie in ein Menschenleben nicht geht.

Wenn er sich sonnte und einen dabei ansah, war es, als wollte er sagen: ‚Was eilt ihr so?‘

Und er hätte es bestimmt gesagt, wenn man nur gewartet hätte.“

Karl Kraus


Foto: © Dewona / pixelio.de  

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Dez 152012
 

Niko Paech: Befreiung vom Überfluss - Auf dem Weg in die PostwachstumsökonomieNach einer anstrengenden Arbeitswoche möchte man sich auch mal etwas gönnen: das neueste Smartphone, ein iPad, einen Flachbildfernseher. Ruckzuck steckt man im Teufelskreis aus Konsumwunsch und Zeitmangel. Und nicht nur das: der stete Ruf nach »mehr« lässt Rohstoffe schwinden und treibt die Umweltzerstörung voran.

Noch ist die Welt nicht bereit, von der Droge »Wachstum« zu lassen. Aber die Diskussion über das Ende der Maßlosigkeit nimmt an Fahrt auf. Der Nachhaltigkeitsforscher Niko Paech liefert dazu die passende Streitschrift, die ein »grünes« Wachstum als Mythos entlarvt. Dabei gelten »grünes« Wachstum und »nachhaltiger« Konsum als neue Königswege. Doch den feinen Unterschied – hier »gutes«, dort »schlechtes« Wachstum – hält Paech für Augenwischerei.

In seinem Gegenentwurf, der Postwachstumsökonomie, fordert er industrielle Wertschöpfungsprozesse einzuschränken und lokale Selbstversorgungsmuster zu stärken. Diese Art zu wirtschaften wäre genügsamer, aber auch stabiler und ökologisch verträglicher. Und sie würde viele Menschen entlasten, denen im Hamsterrad der materiellen Selbstverwirklichung schon ganz schwindelig wird. (Oekom)

 Niko Paech: Befreiung vom Überfluss

Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie

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Dez 102012
 

John Taylor Gatto wurde mehrfach zum »Lehrer des Jahres« New York gekrönt und mit Preisen für seinen außergewöhnlich guten Unterricht ausgezeichnet – doch er selbst zieht ein anderes Fazit.

Die deutsche Erstausgabe des US-Titels »Dumbing Us Down – the Hidden Curriculum of Compulsory Schooling«, der sich in den USA hunderttausendfach verkauft und die US-Bildungsdiskussion der letzten Jahre entscheidend geprägt hat.

John T. Gatto war 35 Jahre lang mit Leib und Seele Lehrer und zog anlässlich mehrfacher Auszeichnungen als »Lehrer des Jahres« in New York eine überraschende, geradezu schockierende Bilanz für seinen Beruf und die individuellen und gesellschaftlichen Folgen von allgemeiner Schulpflicht.

Das Buch ist schockierend, aber auch befreiend zu lesen. Ein Muss für Lehrer und Eltern. (Genius Verlag)

John Taylor Gatto: Verdummt noch mal!

Der unsichtbare Lehrplan oder Was Kinder in der Schule wirklich lernen

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