Immer mehr Geld für die Kultur! Dabei haben wir schon von allem zu viel und überall das Gleiche. Vier führende Kulturexperten entlarven den Mythos vom Kulturstaat und ziehen gegen die Auswüchse der Subventionskultur zu Felde. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.

Das kulturpolitisch so erfolgreiche Programm einer »Kultur für alle« war Höhepunkt der bürgerlichen Bildungsutopie, die tief in der deutschen Klassik wurzelte: Es ging um nichts weniger als die »ästhetische Erziehung des Menschengeschlechts«; darunter machen es die Deutschen nicht. Doch längst können Kunst und Kultur weder das individuelle noch das kollektive Glücksversprechen erfüllen. Sie ermöglichen weder die Vervollkommnung des Einzelnen noch erlösen sie von den Zumutungen der Globalisierung und Moderne. Sie stiften weder den Zusammenhalt der Nation noch helfen sie bei der Integration des Fremden. Sie befördern nicht die Wirtlichkeit unserer Städte und schon gar nicht das ökonomische Wachstum durch eine blühenden »Kreativwirtschaft«. Vielmehr spaltet öffentlich geförderte Kultur die Gesellschaft.

Der Fetisch Kulturstaat, in dem alle diese Wunschvorstellungen kulminieren, stößt an seine Grenzen. Wer einen Diskurs über die Ziele öffentlicher Kulturausgaben möchte, trifft auf eine harte Kulturlobby: Gegen Kultur darf niemand sein und alles, was ist, muss bleiben. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.

Haselbach, Klein, Knüsel und Opitz fordern Verzicht: Derzeit fördern wir Lobby und Institutionen – nicht die Kunst. (Knaus)

Dieter Haselbach / Armin Klein / Pius Knüsel / Stephan Opitz:

Der Kulturinfarkt – Von Allem zu viel und überall das Gleiche

Eine Polemik über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubvention


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Von Gemütlichkeit und Grundgesetz, von Abendbrot bis Zerrissenheit. Alles was deutsch ist.

So ein Buch hat es noch nicht gegeben. Zwei Autoren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erkunden liebevoll und kritisch, kenntnisreich und ohne Berührungsängste, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Sie spüren sie auf in so unterschiedlichen Begriffen wie »Abendbrot« und »Wanderlust«, »Männerchor« und »Fahrvergnügen«, »Abgrund« und »Zerrissenheit«. In sechzig Kapiteln entsteht auf diese Weise eine tiefgründige und facettenreiche Kulturgeschichte des Deutschen.

Alle Debatten über Deutschland landen am selben Punkt im Abseits: Darf man das überhaupt öffentlich sagen, etwas sei »deutsch« oder »typisch deutsch«? Kann man sich mit dem Deutschsein heute endlich versöhnen? Man muss es sogar, meinen Thea Dorn und Richard Wagner. Sie verspüren eine große Sehnsucht danach, das eigene Land wirklich kennen zu lernen, und machen Inventur in den Beständen der deutschen Seele. Ihr Buch ist eine erkenntnisreiche und unterhaltsame Reise an die Wurzeln unseres nationalen Erbes und geht durchaus ans Eingemachte. Obwohl es sich auch als Enzyklopädie lesen lässt, sind die Texte nicht aus nüchterner Distanz geschrieben. Auf diese Weise entstehen leidenschaftliche Plädoyers für bestimmte Merkmale des Deutschen, für ein damit verbundenes Lebensgefühl. Diese »Liebeserklärung« der Autoren ist ein sinnliches, reich bebildertes Buch, das die deutsche Seele einmal nicht seziert, sondern sie anspricht. (Knaus)

Thea Dorn / Richard Wagner: Die deutsche Seele


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In der Fachliteratur über die Maya wimmelt es von unverständlichen Begriffen. Was ist ein »doppelköpfiges Schlangenband«? Ein »viergeteiltes Monster«? Eine »quadratische Drachennase«? Ein »Kan-Kreuz-Seelenmonster«? Oder ein »stumpfnasiger Drache«? »Bei den Maya und Azteken war bei Weitem nicht alles so, wie wir es gelernt haben«, schreibt Erich von Däniken. Er hinterfragt die Deutungen der Archäologen, weist auf Ungereimtheiten hin und schlägt eine neue Betrachtungsweise vor.

Unbestritten verehrten sämtliche antike Kulturen ihre Götter. Was für Götter? Um Naturgewalten, wie oft behauptet wird, kann es sich nicht gehandelt haben, denn die Götter erwiesen sich als Lehrmeister. Naturgewalten diktieren keine Kalenderwissenschaften. Waren die Götter Besucher aus dem Weltraum – Astronautengötter?

Mitten im Regenwald von Guatemala fanden Archäologen ein uraltes Jade-Plättchen. 15 Maya-Schriftzeichen ließen sich darauf entziffern: »Hier ließ sich hernieder der Herrscher der Himmelsfamilie«. Welcher Himmelsfamilie?

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Mit den Rauhnächten bezeichnet man die Zeit zwischen den Jahren, denen eine besondere Bedeutung beigemessen wird.

Der Autor zeigt, dass mehr dahintersteckt als nur ein alter Brauch. Tatsächlich gibt es einen kosmischen Hintergrund, der die Rauhnächte an die Wintersonnenwende bindet. Aus dieser Perspektive gewinnen die Rauhnächte eine ganz neue Dimension.

Darüber hinaus gibt das Buch sehr viele Anregungen, wie Sie die Zeit zwischen den Jahren zu Ihrem persönlichen Vorteil gestalten können und optimal ins neue Jahr kommen. (Chiron)

Reinhardt Stiehle: Das Rätsel der Rauhnächte

Die kosmischen Geheimnisse der Zeit zwischen den Jahren


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In einer Welt, die täglich komplizierter wird und eine schwere Krise nach der anderen durchläuft, benötigen wir ein Licht, das uns aus dem Dunkel herausführt. Wo sind Dinge aus dem Ruder gelaufen, was können wir tun, um aus dem persönlichen und globalen Chaos herauszufinden?

Die Kabbala ist solch ein Leitfaden. Michael Laitman präsentiert sie in seinem neuen Werk als die Lösung für die großen Probleme unserer Zeit. Das menschliche Ego als Ursache allen Leidens muss überwunden werden, um zu einem erfüllten und harmonischen Leben zurückzufinden.

Beispiele aus der Wissenschaft sowie Aussagen großer Kabbalisten der Antike und der Gegenwart stützen Laitmans optimistische Analyse, dass wir auf persönlicher, sozialer, nationaler und internationaler Ebene eine neue Stufe der Existenz erreichen können.

Ein Buch, das Antworten hat – nicht nur für Kabbalisten. (Kamphausen)

Michael Laitman: Vom Chaos zur Harmonie

Die Lösung der globalen Krise gemäß der Weisheit der Kabbala


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