Within this generation, an extra 30 years have been added to our life expectancy — and these years aren’t just a footnote or a pathology. At TEDxWomen, Jane Fonda asks how we can think about this new phase of our lives. (TED Talks)
Die in den USA hoch renommierte Kulturanthropologin Angeles Arrien erforschte das, was bei uns im Westen offenbar völlig verloren ging: Wie andere Völker und Kulturen respektvoll mit alten Menschen, mit ihren „Ältesten“ umgehen, welche neuen Aufgaben die zweite Lebenshälfte noch stellt und welche individuellen Wachstumschancen uns noch im Alter erwarten.
Während in unserer westlichen Gesellschaft Altwerden inzwischen gleichgesetzt wird mit Einsamkeit, Niedergang, Verfall und Krankheit, Verzweiflung und Tod, verweist die Autorin auf kraftvollen und ermutigenden Weisheitsüberlieferungen anderer Kulturen rund um den Globus. Menschen in der zweiten Lebenshälfte stehen dort vor neuen Herausforderungen; sie erfüllen angesehene soziale Aufgaben und werden nicht, wie bei uns, ins berufliche Aus und später ins Altersheim abgeschoben.
Wer sich an den acht archetypischen Weisheitstoren diesen Herausforderungen stellt, der wird aufs Neue in allen wesentlichen Lebenssphären mit faszinierenden Transformationschancen konfrontiert: Mit unerwarteten, provozierenden Erfahrungen, mit anderen Formen der Intimität, Sinnlichkeit und Sexualität, mit dem „Schmelztiegel der Beziehungen“, mit anderen Arten der eigenen Kreativität und des Dienens im Alter, mit der Suche nach dem ureigenen, authentischen Selbst, nach Glück und Erfüllung und schließlich mit dem „Goldenen Tor“, wo wir – ein großes westliches Tabuthema - beim Sterben die Endlichkeit unseres Körpers erleben, wo wir loslassen und der eigenen Spiritualität vertrauen lernen. Das sind die Hauptthemen eines wissenschaftlich fundiertes, zugleich jedoch stilistisch brillantes, höchst einfühlsames, weibliches Buches, das sich sympathisch leicht liest. (Kamphausen)
Angeles Arrien: Acht Tore zur Weisheit
Erfüllung in der zweiten Lebenshälfte
Niemand in Vilcabamba denkt daran, sich mit hundert zur Ruhe zu setzen. Das Andendorf im Süden Ecuadors birgt ein Geheimnis, das immer mehr Neugierige anzieht: Es gilt als südamerikanisches Shangri-La, seine Einwohner erreichen ein biblisches Alter. Auch mit hundertzwanzig erfreuen sie sich einer beneidenswerten Gesundheit und benötigen weder Brille noch Hörgerät. Nach getaner Feldarbeit rauchen, trinken und feiern sie. Erst wenn die Menschen im heiligen Tal den Moment für gekommen halten, verabschieden sie sich vom Leben und sterben – ein selbstbestimmtes Dasein bis zum Ende.
Mehrere Male besuchte der Journalist Ricardo Coler Vilcabamba, um einem faszinierenden Mysterium auf den Grund zu gehen. (Rütten & Loening)
Ricardo Coler: Das Tal der Hundertjährigen
Eine Reise zum Ort der ewigen Jugend
Sie sind gesund, aktiv und sportlich. Sie sind sozial vernetzt und lieben ihre Arbeit. Doch das Unglaubliche ist: Diese Menschen sind über 100 Jahre alt! Wo gibt es solche Wunder? Es gibt sie auf der japanischen Insel Okinawa. Ulla Rahn-Huber entlockte den glücklichen Alten vor Ort das Geheimnis von Okinawa. Dieses wertvolle Wissen von immerwährender Gesundheit, Vitalität und Glück kommt nun erstmals zu uns nach Europa.
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Ulla Rahn-Huber: So werden Sie hundert Jahre
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