Aug 282014
 

Ein Mann verbrachte die Nacht in einem alten Bauernhaus. Das Fenster des Zimmers war zugenagelt. Mitten in der Nacht hatte der Mann das Gefühl, ersticken zu müssen, deshalb tappte er im Dunkeln zum Fenster. Weil er es nicht öffnen konnte, schlug er mit der Faust die Scheibe ein, atmete in tiefen Zügen die frische Luft ein und schlief den Rest der Nacht wunderbar.

Am nächsten Morgen stellte er fest, dass er im Dunkeln die Scheibe eines Bücherschranks eingeschlagen hatte, und dass das Fenster die ganze Nacht über fest verschlossen gewesen war. Er hatte sich mit dem bloßen Gedanken daran selbst mit Sauerstoff versorgt.

Aus: Florence Scovel Shinn / Günter W. Kienitz: Das Lebensspiel und wie man es spielt


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Jul 122013
 

Wie wir denken - CoverMit seinem Buch As A Man Thinketh liefert der bekannte New Thought-Autor James Allen nichts Geringeres als einen Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Er macht kein Geheimnis daraus, dass er diesen Schlüssel nicht „erfunden“ hat. Vielmehr hat er ihn wiederentdeckt: in alten Schriften wie der Bibel und dem Dhammapada (einer Anthologie von Aussprüchen des historischen Buddha), in traditionellen westlichen und östlichen Philosophien und Denkweisen.

Was er schließlich, auf Drängen seiner Ehefrau Lily, zu Papier brachte, beruhte auf den Erkenntnissen, die er aus diesen Lehren gezogen hatte, und vor allem auf seinen persönlichen Erfahrungen. Denn James Allen war alles andere als ein Theoretiker.

Er hat sich kurz gefasst, und das ist ein Vorteil, denn ein Buch wie dieses liest man nicht einmal, sondern wieder und wieder, bis das vermittelte Wissen sich dem Unbewussten eingeprägt hat und zur verlässlichen Grundlage des eigenen Denkens und Handelns geworden ist. Das ist wichtig, denn erst dann kann es seine Wirkung entfalten und zu nachhaltigen Veränderungen führen.

As A Man Thinketh war James Allens drittes Buch und sein erfolgreichstes. Es hat den Autor berühmt gemacht, wenn auch erst nach dessen Ableben, als sich das Buch im Lauf der Jahre nicht nur in England, sondern rund um den ganzen Globus verbreitete.

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Sep 052011
 

Der Mensch ist kein durch und durch rationales Wesen. Unser Verhalten und unsere Entscheidungen sind beeinflussbar – und dabei ist uns oft gar nicht bewusst, welche Kräfte wirken. Jochen Mai und Daniel Rettig haben in ›Ich denke, also spinn ich‹ die interessantesten psychologischen Phänomene zusammengetragen, die unser Leben bestimmen.

Dabei gehen sie auf Fragen ein, wie:

  • Warum macht gute Laune hilfsbereiter?
  • Warum gehen Männer fremd?
  • Warum sind hinterher immer alle klüger?
  • Warum überschätzen wir uns so oft?
  • Warum steigern Verbote die Lust?
  • Warum macht Klatsch und Tratsch produktiv?
  • Warum ist das Gras nebenan immer grüner?

Bei der Beantwortung solcher Fragen kommen Jochen Mai und Daniel Rettig auf allerlei interessante Begriffe zu sprechen: Den „Jo-Jo-Effekt“ haben viele am eigenen Leib leidvoll nach einer Diät erfahren. „Murphys Gesetz“ – alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen – kennt so gut wie jeder. Aber kennen Sie auch den „Fischteich-Effekt“, das „Mona-Lisa-Syndrom“ oder das „TINA-Prinzip“?

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Sep 032011
 

Warum tun wir immer wieder Dinge, ohne es wirklich zu wollen? Ob beim Einkaufen, während der Arbeit oder in der Liebe – überall werden unsere Gedanken beeinflusst: durch Sprache, Gestik und Mimik unseres Umfelds. Anhand persönlicher Erfahrungen, anschaulicher Beispiele, verblüffender Effekte und wissenschaftlicher Experimente stellt ) Thorsten Havener die kleinen Tricks und Methoden vor, mit denen wir täglich gedanklich manipuliert werden – mit überraschend großer Wirkung.

Darüber hinaus zeigt er, wie wir in Gesichtern Emotionen lesen und Lügen erkennen können. Humorvoll und charmant nimmt er uns mit auf eine spannende Reise in die magische Welt der Suggestion, Beobachtung und Wahrnehmung. Denn die alles bestimmende Frage ist: Sind unsere Gedanken frei? Vielleicht … (Wunderlich)

Thorsten Havener:

Denk doch, was du willst – Die Freiheit der Gedanken


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