Jul 212013
 

Ich weiß nicht, wie’s Ihnen geht, aber ich kaufe gerne Bücher vom Wühltisch. Warum? Weil ich dabei dem „Zufall“ die Chance gebe, mir ein Buch vor die Nase zu legen, nach dem ich nie gesucht, aber etwas verpasst hätte, wäre ich nie darauf gestoßen (worden).

Wenn ich Bücher zu einem bestimmten Thema suche, und das ist der Normalfall, kaufe ich im Internet ein. Kein Buchladen der Welt und schon gar nicht in der Kleinstadt, in deren Umfeld ich wohne, bietet die Auswahl, die man im Online-Buchhandel findet. „Zufallsentdeckungen“ sind bei so einem gezielten Einkauf allerdings höchst unwahrscheinlich.

Bei Großstadtbesuchen stöbere ich gerne stundenlang in Buchhandlungen, vorausgesetzt sie sind groß, richtig groß! Aber auch dort sehe ich mich nur in den Regalreihen um, in denen Bücher zu Themen stehen, die mich gerade interessieren. Auch hier ist die Chance für einen „Zufallstreffer“ also eher gering. 

Bleiben als dritte Quelle für den Buchbezug die Bücherwühltische. Auf die stößt man – von Buchhandlungen einmal abgesehen, in denen man sie natürlich auch hin und wieder antrifft – vor allem an Orten, an die man nicht zum Bücherkaufen geht. Im Supermarkt, zum Beispiel, und sogar im Baumarkt. Da ich an diesen Orten meist weder ein Thema noch ein bestimmtes Buch im Kopf habe und deshalb offen für alles mögliche bin, entdecke ich bei solchen Gelegenheiten immer wieder Bücher, die meinen Horizont in einer Richtung erweitern, die ich vorher nicht im Sinn hatte. Continue reading

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)