Warum entziehen sich viele Phänomene der Natur den Erklärungen der konventionellen Biologie und Physik? Ein Beispiel: Wenn Laborratten gelernt haben, sich in einem Labyrinth zurechtzufinden, scheinen dies andere Laborratten unabhängig von dieser Gruppe ebenfalls leichter zu lernen. Rupert Sheldrake bezeichnet diesen Effekt als morphische Resonanz. Seine Hypothese der Formbildungsursachen besagt, dass vergangene Formen und Verhaltensweisen von Lebewesen die gegenwärtig lebenden Organismen durch Verbindungen über Zeit und Raum hinweg beeinflussen.
Alle Tiere und Pflanzen schöpfen aus dem kollektiven Gedächnis ihrer Spezies und zugleich leisten sie zu diesem Gedächtnis ihren eigenen Beitrag. Die lebenden Organismen werden von Gewohnheiten bestimmt. Dies gilt aber nicht nur für biologische Organismen: Kristalle folgen ebenfalls den Gewohnheiten anderer, gleichgearteter Kristalle. Die Natur wird keineswegs von unveränderlichen Gesetzmäßigkeiten gesteuert, vielmehr ist sie von Grund auf evolutionär. Der kosmische Evolutionsprozess besteht aus einem Wechselspiel zwischen Gewohnheit und Kreativität.
Die erste Auflage dieses Buches sorgte bei ihrem Erscheinen für Aufruhr. Sie provozierte die alte Garde der Wissenschaftsgemeinde, fand jedoch Zustimmung bei jungen Forschern. Die Zeitschrift „Nature” brandmarkte das Buch als „Spitzenkandidaten für eine Bücherverbrennung, wie seit Jahren nicht mehr”, gleichzeitig wurde es von „New Scientist” als „wichtige wissenschaftliche Untersuchung über das Wesen biologischer und physikalischer Realität” gelobt. Es folge eine äußerst lebendige Debatte, als Wissenschaftler zu Sheldrakes Hypothesen Experimente erdachten, an denen sich auch Millionen von Fernsehzuschauern beteiligten.
25 Jahre Weiterentwicklung seiner grundlegenden Forschungen und Erkenntnisse, dazu Tests, Experimente und Erfahrungen dokumentiert Sheldrake in der vorliegenden aktualisierten und wesentlich erweiterten Neuausgabe dieses Buches. (Nymphenburger Verlag)
Rupert Sheldrake: Das schöpferische Universum
Die Theorie der morphogenetischen Felder und der morphischen Resonanz
Verwandte Artikel:
Warum der Mensch unsterblich ist
Steht die Menschheit vor einem Evolutionssprung?
Alle Tiere und Pflanzen schöpfen aus dem kollektiven Gedächnis ihrer Spezies und zugleich leisten sie zu diesem Gedächtnis ihren eigenen Beitrag. Die lebenden Organismen werden von Gewohnheiten bestimmt. Dies gilt aber nicht nur für biologische Organismen: Kristalle folgen ebenfalls den Gewohnheiten anderer, gleichgearteter Kristalle. Die Natur wird keineswegs von unveränderlichen Gesetzmäßigkeiten gesteuert, vielmehr ist sie von Grund auf evolutionär. Der kosmische Evolutionsprozess besteht aus einem Wechselspiel zwischen Gewohnheit und Kreativität.
Die erste Auflage dieses Buches sorgte bei ihrem Erscheinen für Aufruhr. Sie provozierte die alte Garde der Wissenschaftsgemeinde, fand jedoch Zustimmung bei jungen Forschern. Die Zeitschrift „Nature” brandmarkte das Buch als „Spitzenkandidaten für eine Bücherverbrennung, wie seit Jahren nicht mehr”, gleichzeitig wurde es von „New Scientist” als „wichtige wissenschaftliche Untersuchung über das Wesen biologischer und physikalischer Realität” gelobt. Es folge eine äußerst lebendige Debatte, als Wissenschaftler zu Sheldrakes Hypothesen Experimente erdachten, an denen sich auch Millionen von Fernsehzuschauern beteiligten.
25 Jahre Weiterentwicklung seiner grundlegenden Forschungen und Erkenntnisse, dazu Tests, Experimente und Erfahrungen dokumentiert Sheldrake in der vorliegenden aktualisierten und wesentlich erweiterten Neuausgabe dieses Buches.



Neueste Kommentare