Jun 242013
 

Uwe Ritzer / Olaf Przybilla: Die Affäre Mollath - Der Mann, der zu viel wussteOlaf Przybilla und Uwe Ritzer, Journalisten der „Süddeutschen Zeitung“, kannten lange Gerüchte über den Fall Mollath. Als sie bei ihren Recherchen auf ein internes Dokument der Hypovereinsbank stießen, begannen sie einen der größten Justiz-, Psychiatrie-, Banken- und Politskandale der Bundesrepublik aufzudecken:

Gustl Mollath beschuldigt seine Frau und andere Banker, illegaler Geldgeschäfte. Niemand schenkt ihm Gehör. Stattdessen wird er in die Psychiatrie eingewiesen,wo er seit sieben Jahren sitzt. Mollath wird von Psychiatern weggesperrt, die ihn nie untersucht haben. Das interne Dokument der Hypovereinsbank beweist, dass Mollaths Anschuldigungen zutreffen. Man verheimlicht die Akte und lässt ihn in der Anstalt schmoren. Und wer den Fall kennt, glaubt nicht an ein zufälliges Versagen von Justiz und Psychiatrie.

Dieses Buch erzählt die ganze Affäre Mollath und prangert das skandalöse Versagen des Rechtsstaats an. Für ihre Recherchen und ihre Berichterstattung im Fall Mollath wurden Uwe Ritzer und Olaf Przybilla mit dem Wächterpreis der deutschen Tagespresse ausgezeichnet. (Droemer)


Uwe Ritzer / Olaf Przybilla

Die Affäre Mollath – Der Mann, der zu viel wusste


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  3 Responses to “Der Mann, der zu viel wusste”

Comments (3)
  1. Erst kürzlich wurde über TV die Tragik über Gustl Mollath gebracht, was mich verwunderte?- dass die Reaktionen daraufhin bei weitem nicht meinen Erwartungen entsprachen, warum wohl nicht?
    Der Allgemeinheit ist vieles unverständlich geblieben,denn: Um ein solches Schicksal einigermaßen verstehen zu können, dazu muss man erst selbiges selbst mitgemacht haben!
    Ich kenne dieses Lied (Leid) Mein Fall ist zu Gustl fast ein Parallelfall. Jedoch dies öffentlich zu machen, wäre so gut wie eine erneute soziale Hinrichtung. – Die erste (war vor 15 Jahren) kann so bezeichnet werden: Der Fuchs wurde in eine Falle gelockt, konnte sich jedoch selbst wieder befreien. Allerdings musste er dazu seine eigene Pfote durchbeißen!!!
    Mehr dazu bringe ich demnächst auf Twitter. MfG, Josef Stoib

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  2. Schön zu sehen, dass es noch Journalisten gibt, die recherchieren und berichten, wenn sie auf Schweinereien stoßen!

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    • Eigentlich sollte es viele von der Sorte geben, denn Schweinereien gibt es weiß Gott genug!

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