Okt 272010
 

Wer ist der Teufel? Ihr Ex-Mann, der Sie belogen und betrogen hat? Ihr sadistischer Lehrer? Ihr Chef, der gerne Mitarbeiter demütigt? Die Kollegin, die Ihre Idee als die eigene ausgibt? Bei dieser Lektüre werden Sie feststellen, dass Ihr Ex ein Soziopath ist.

Und der Chef, der Lehrer, die Kollegin? Dr. Stout, Psychologin an der Harvard-Universität, zeigt, dass erschreckende vier Prozent – einer von 25 – eine oft unerkannte Persönlichkeitsstörung aufweisen, deren wichtigstes Symptom ein fehlendes Gewissen ist. Soziopathen empfinden weder Scham, Schuld noch Reue. Wie erkennen wir sie?

Eines ihrer Hauptmerkmale ist ein Charisma, das sie reizvoller, interessanter und attraktiver macht als andere Menschen. Sie können nicht lieben und lernen früh, Gefühle vorzutäuschen; tatsächlich aber interessieren sie sich nicht für uns. Sie leben für die Macht.

Wir alle hatten mit ziemlicher Sicherheit bereits mit mindestens einem Soziopathen zu tun.

Was aber tun, wenn wir erkennen, dass jemand ein Soziopath ist. Was fangen wir mit dieser Erkenntnis an? Um uns zu wappnen, lehrt Dr. Stout, Autorität in Frage zu stellen, Schmeichelei mit Skepsis zu begegnen und vor Rührseligkeit auf der Hut zu sein. (Springer / Wien)

Martha Stout: Der Soziopath von nebenan

Die Skrupellosen: ihre Lügen, Taktiken und Tricks

 

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Jul 132010
 

Emile ist ein Epochenwerk, das wegen seiner fundamentalen Bedeutung für unser pädagogisches Menschenbild zum Pflichtpensum aller Lehr- und Erziehungspersonen gehört. Das um so mehr, als es heute – wie bei seinem Erscheinen 1762 – eine erfrischend provozierende Lektüre und in der vorliegenden, flüssigen Übersetzung zudem ein literarisches Ereignis bleiben wird.

Die pädagogischen Reformen der letzten 200 Jahre sind nicht denkbar ohne Rousseaus Entdeckung des Kindes. Dieser Herausforderung des pädagogischen Gewissens wird sich auch der heutige Leser nicht entziehen können. (Amazon.de)

Jean-Jacques Rousseau: Emile oder Über die Erziehung

„Alles ist gut, wenn es aus den Händen des Schöpfers hervorgeht; Alles entartet unter den Händen des Menschen. Er zwingt ein Land die Produkte eines andren hervorzubringen, einen Baum die Früchte eines andern zu tragen; er vermischt und vermengt die Klimata, die Elemente, die Jahreszeiten; er verstümmelt seinen Hund, sein Pferd, seinen Sklaven; er stürzt Alles um, er verunstaltet Alles; er liebt das Unförmliche, die Missgestalten; nichts will er so, wie es die Natur gebildet hat, nicht einmal den Menschen; man muss ihn wie ein Schulpferd für ihn abrichten; man muss ihn wie einen Baum seines Gartens nach der Mode des Tages biegen.“ (Jean-Jacques Rousseau: Emile – Buch 1)

 


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Mrz 262010
 

Während Walden und der berühmte Essay Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat auf Deutsch vorliegen, sind die übrigen Essays und die Tagebücher hierzulande nahezu unbekannt.

Thoreau hat Tausende Seiten an Tagebucheinträgen hinterlassen, in denen er botanische, zoo-logische und meteorologische Beobachtungen notierte, archäologische Funde und was ihm sonst bei seinen Streifzügen durch die Natur auf- und einfallen mochte. Neben weit ausgreifenden Reflexionen von verblüffender Originalität finden sich Aperçus, neben gesellschaftskritischen Betrachtungen liebevoll detaillierte Beschreibungen. Diese Auswahl vermittelt einen lebendigen Eindruck von einer der eigenwilligsten Gestalten der amerikanischen Literatur. (Digoenes)

 

Denken mit Henry David Thoreau

Von Natur und Zivilisation, Einsamkeit und Freundschaft, Wissenschaft und Politik

 


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Leben in den Wäldern


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Mrz 122010
 

Food is our most intimate and telling connection both with the living natural order and with our living cultural heritage. By eating the plants and animals of our earth, we literally incorporate them. It is also through this act of eating that we partake of our culture’s values and paradigms at the most primal levels.

It is becoming increasingly obvious, however, that the choices we make about our food are leading to environmental degradation, enormous human health problems, and unimaginable cruelty toward our fellow creatures. Incorporating systems theory, teachings from mythology and religions, and the human sciences, The World Peace Diet presents the outlines of a more empowering understanding of our world, based on a comprehension of the far-reaching implications of our food choices and the worldview those choices reflect and mandate. Will Tuttle offers a set of universal principles for all people of conscience, from any religious tradition, that they can follow to reconnect with what we are eating, what was required to get it on our plate, and what happens after it leaves our plates.

The World Peace Diet suggests how we as a species might move our consciousness forward so that we can be more free, more intelligent, more loving, and happier in the choices we make. (Amazon.de)

Will Tuttle: World Peace Diet – Eating for Spiritual Health and Social Harmony

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